
Inzwischen sind die landwirtschaftlichen Flächen von knapp 100 Familien biozertifiziert. Sie erzeugen auf 270 Hektar Land rund 130 Tonnen Rizinussamen in biozertifizierter Qualität und sichern sich dadurch ein festes Zusatzeinkommen. Nananal Satras Ölproduktion überschreitet heute bei weitem den Bedarf der WALA, sodass er mittlerweile mit mehreren Handelspartnern zusammenarbeitet. „Das ist ganz in unseren Sinne“, sagt Christine Ellinger. Es ginge schließlich darum, in einer strukturell benachteiligten Region Produktionszweige so anzuregen und zu unterstützen, dass sie stabil und aus sich selbst heraus bestehen können und den Menschen vor Ort zu finanzieller Unabhängigkeit verhelfen. Und zu besseren sozialen Bedingungen. Denn neben der wirtschaftlichen Beratung laufen Gesundheits- und Ausbildungsprogramme der Nichtregierungsorganisation. Auch Christine Ellinger achtet bei ihren Besuchen auf soziale Aspekte. Bei ihrem letzten Besuch zeigte Nananal Satra stolz die verbesserten Sozialräume für seine Mitarbeiter. Christine Ellinger freut sich sichtlich: Begegnungen verschiedener Kulturen tragen vielseitig Früchte.
